Hochsee-Reiseziel: Alaska
Alaska Kreuzfahrten
Die gleiche Bedeutung wie die Nordlandreisen in Europa haben die Alaskakreuzfahrten für die US Amerikaner. Dabei steht das Naturerlebnis im Vordergrund der Reisen. Bis heute betet Alaska eine unglaublich vielfältige Natur und eine einzigartige Tierwelt. An der Küste im Südosten findet man idyllisch gelegene Fjorde und dichte grüne Regenwälder mit 60 Meter hohen Sitka-Tannen. Wale und Weißkopfseeadler sind hier heimisch. Die Berge im Süden sind von imposanten Gletschern bedeckt. Der Mount McKinley ist mit 6.194 Meter der höchste Berg Nordamerikas und zieht die große Trennlinie zwischen Süd- und Zentralalaska. Der Denali National Park rund um den gewaltigen, vereisten Berg ist ein Muss für jeden Nordlandfahrer - und die beste Gelegenheit, Grizzlies und Karibus live zu erleben.Nördlich des Mount McKinley erstreckt sich das unendlich breite Yukontal. Insgesamt zieht sich die Küstenlinie Alaskas rund 80.000 Kilometer entlang des Pazifiks. Alaska ist der 49. Bundesstaat der USA. Das Land ist riesig: Auf einer Fläche viermal so groß wie Deutschland leben nur etwa 620.000 Menschen. Gut die Hälfte der Alaskaner lebt in der einzigen Großstadt Anchorage, weitere 80.000 in und um Fairbanks. Viele Reedereien bieten eigene Landarrangements an, die berühmte Ausflugsziele im Landesinneren beinhalten. Hierzu bedient man sich Bussen, aber auch historischen Eisenbahnen oder Helikoptern. Auch über eigene Hotels verfügen die Reedereien in Alaska. Beste Reisezeit sind die Monat Juni bis September.
Stimmungsvolle Eindrücke: Eine Alaska Kreuzfahrt
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Von Vancouver aus in die Wildnis
ie siebentägigen Kreuzfahrten nach Alaska starten meistens im kanadischen Vancouver und dauern sieben Tage. Es gibt auch die Möglichkeit in Seattle oder in San Francisco zu beginnen, dann sind die Anreisewege ins Zielgebiet und damit die Länge der Kreuzfahrt aber länger. Sie liegen dann bei 11 bis 12 Tagen. Unabhängig vom Abfahrtshafen, führen sie in das südliche Alaska, der auch Pfannenstil genannt wird. Hier stehen Orte wie Ketchikan, der selbst ernannten Hauptstadt der Lachse und dem Misty Fjords National Monument, Juneau, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Alaska, auf dem Programm Juneau ist übrigens die einzige Staatshauptstadt in den USA, zu der keine Straße führt. Um in die Stadt zu kommen, muss man entweder ein Flugzeug oder das Schiff nehmen. Die Kreuzfahrtrouten führen meist weiter über Skagway nach Sitka, einer Stadt die einstmals eine Gründung russischer Siedler war, bis hin zur Glacier Bay. Diese Bucht ist heute Nationalpark. 17 Gletscher ziehen sich von den schneebedeckten Bergen bis in die Bucht, deren deutsche Übersetzung Gletscher Bucht lautet. Der Nationalpark wird von der UNESCO zum Weltnaturerbe erhoben. Übrigens: Als Kapitän George Vancouver1794 hier her fand, war die Bucht fast vollständig vom Eis der Gletscher gefüllt. Der heute als Muir Glacier bekannte Gletscher hat sich in 85 Jahren um mehr als siebzig Kilometer verkürzt. In den umliegenden vier Bergketten befinden sich noch über 100 Gletscher. Es gibt eine strenge Reglementierung, was den Besuch von Kreuzfahrtschiffen in der Bucht angeht. Verschiedene Reedereien laufen anstelle dessen Haines oder den Hubbard Gletscher an.
Ein weiteres Highlight und auch von allen Reedereien angeboten, ist eine Fahrt auf der Inside Passage. Die Inside Passage ist eine vom Wind geschützte Schifffahrtspassage, die zwischen dem Kanadischen Festland und vielen mehr oder weniger großen Inseln im Pazifik liegt und bis nach Alaska reicht. Sie ist rund 1500 Kilometer lang. Durch die vorgelagerten Inseln ist die See meist ruhig. Den offenen Pazifik bekommt man nur ganz selten zu sehen. Man fährt stundenlang durch scheinbar unberührte Natur, wenn mal ein einzelnes Haus oder gar ein Leuchtturm zu sehen ist klacken alle Kameras sicher. Mit etwas Glück kann man Orkas oder kleinere Wale sowie Delfine und im Herbst Lachse beobachten. Vorbei an sattgrünen Bergen, die in den Himmel hineinragen, spürt man hier besonders die unermesslichen Weite des Nordens. Am Endpunkt der reise steht meistens Seward, der Hafen der größten Stadt in Alaska: Anchorage.
Ein weiteres Highlight und auch von allen Reedereien angeboten, ist eine Fahrt auf der Inside Passage. Die Inside Passage ist eine vom Wind geschützte Schifffahrtspassage, die zwischen dem Kanadischen Festland und vielen mehr oder weniger großen Inseln im Pazifik liegt und bis nach Alaska reicht. Sie ist rund 1500 Kilometer lang. Durch die vorgelagerten Inseln ist die See meist ruhig. Den offenen Pazifik bekommt man nur ganz selten zu sehen. Man fährt stundenlang durch scheinbar unberührte Natur, wenn mal ein einzelnes Haus oder gar ein Leuchtturm zu sehen ist klacken alle Kameras sicher. Mit etwas Glück kann man Orkas oder kleinere Wale sowie Delfine und im Herbst Lachse beobachten. Vorbei an sattgrünen Bergen, die in den Himmel hineinragen, spürt man hier besonders die unermesslichen Weite des Nordens. Am Endpunkt der reise steht meistens Seward, der Hafen der größten Stadt in Alaska: Anchorage.
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