Flussfahrt-Reiseziel: Donau
Donau Kreuzfahrten
Donaukreuzfahrten: Iller, Lech, Isar, Inn fließen zu der Donau hin, Altmühl, Naab und Regen fließen ihr entgegen. So reimt sich eine bekannte Eselsbrücke zum Thema Donau und ihre deutschen Nebenflüsse. Die Donau ist der zweitlängste Fluss Europas und auf einer Länge von 2.415 Kilometern auch für größere Schiffe befahrbar. Durch den Bau des Rhein-Main-Donau-Kanals gibt es eine durchgehende schiffbare Wasserstraße von der Nordsee zum Schwarzen Meer. Und kaum ein anderer Strom hat mehr zu bieten als die Donau. Passau, Krems, Wien, Budapest, Belgrad sind nur einige Namen die Bilder im Kopf entstehen lassen. Auf einer Länge von 2.888 Kilometern berührt sie unverfälschte Naturlandschaften, von den wildromantischen Bergen des Schwarzwalds bis hin zum Donaudelta am Schwarzen Meer. Die Klöster, Kirchen und Schlössermachen sie zum ''Barockstrom'', die Städte, Kulturen und Religionen der Völker an ihren Ufern zu einem der reichsten Flüsse der Welt.
Stimmungsvolle Eindrücke: Eine Donau Kreuzfahrt
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Donaukreuzfahrt bis ins Delta
Dank der Brücken-Regelung in Novi Sad fahren seit Mai 2002 wieder Passagierschiffe bis ins Donaudelta, viele kommen über den Main-Donaukanal, und bieten in angenehmer und entspannter Atmosphäre die Möglichkeit, die Schönheiten des Donauraumes kennen zu lernen. Die Faszination des breiten Stromes, die grünen Ufer, plötzlich auftauchende imposante Bauten, Meisterwerke der Baukunst hoch über dem Strom, und die Städte bilden ein einzigartiges Ganzes, das man so nur vom Schiff aus erleben kann. Die meisten Donaukreuzfahrten beginnen in Passau, obwohl die Donau in den Bergen des Schwarzwalds als Breg entspringt. Erst hinter dem Kloster Weltenburg wo sich der Fluss zwischen senkrechten Felsen nach Kelheim durchbricht, nimmt sie an der Mündung des Main-Donaukanal größere Schiffe auf. In Regensburg steht die aus dem 12. Jahrhundert stammende Reichsbrücke, die älteste noch funktionstüchtige Donaubrücke. Passau wird auch das „Venedig an der Donau“ genannt, geprägt durch das italienische Barock und die langen Uferkanten, an den Flüssen Ilz und Inn, die hier in die Donau münden.
Österreichs kulturelle Höhepunkte
Kaum ein Land ist so kulturell und geschichtlich so geprägt durch die Donau wie Österreich - von Passau bis Hainburg - zieht sich dieser imposante Fluss. Die Orte entlang der Donau beeindrucken mit kulturellen Sehenswürdigkeiten und einmaligen Naturlandschaften. Donauwalzer und Donaumonarchie sind nur einige Begriffe die der Fluss geprägt hat. Mit rund 350 Kilometern hat Österreich nur mehr einen sehr kleinen Anteil am Strom Wenige Kilometer hinter Passau liegt die deutsch-österreichische Grenze und kurz darauf folgt die Schlögener Schlinge bei der der Fluss seinen Verlauf um 180 Grad ändert. Nach etwas über 70 Kilometern hinter der Grenze liegt Linz, die drittgrößte Stadt Österreichs, zu beiden Ufern der Donau. Vorbei an Mauthausen und Enns, wo die Donau ihre tiefste Stelle in Österreich aufweist, erreicht der Strom nach rund 90 Kilometern das Kloster Melk mit seinem gewaltigen Stiftskirche. Es folgt eine der schönsten Donaulandschaften Österreichs: Die Wachau, die bis Krems reicht. Kurz vor der slowakischen Grenze erreicht die Donau die österreichische Hauptstadt Wien. Wien war über Jahrhunderte die größte und bedeutendste aller Donaustädte. Der Stephansdom, die Wiener Altstadt, Schloss Schönbrunn und viele Sehenswürdigkeiten mehr, sind einen langen und ausführlichen Landgang wert.
Europas größte Flussinsel
Die slowakische Donauregion befindet sich im Südwesten des Landes. Man könnte sie auch als die größte Insel in der Donau bezeichnen, die von Bratislava bis zum Zusammenfluss von Waag und Donau reicht. Sie ist nicht nur die größte Flussinsel Europas, sondern auch die fruchtbarste und durch ein warmes Klima begünstigte Region der Slowakei, geschaffen von Donau und Kleiner Donau mit ihren zahllosen gewundenen Nebenarmen und Wasserläufen. Dieses dichte Netz der Seitenarme war seit Urzeiten bestimmend für die das Leben in dieser Region. Der ursprüngliche Charakter der Landschaft, die Sümpfe, Teiche, die dichten Schilfgürtel, Feuchtweiden und Pappelwälder, konnte zum Teil bewahrt werden. Das vielleicht wertvollste Gebiet ist „Cicovske mrtve rameno“, ein toter Arm, wo die Pflanzen und Tierwelt des Laubwaldes in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten blieben.
Von der Tiefebene über das Donauknie flussabwärts
Die Große Ungarische Tiefebene entlang von Donau und Theiß, die letzte ausgedehnte und zusammenhängende Heidelandschaft Mitteleuropas, mit ihren Pferden, Herden von Langhornrindern, Schafen, Gänsen und zehntausenden Zugvögel, zählt mit der Hortobágy-Puszta seit kurzem zum Welterbe der UNESCO.
Mit dem Donauknie besitzt Ungarn auch einen der schönsten Abschnitte des europäischen Stromes. Wo der Fluss seinen Weg nach Süden nimmt, liegt hoch über der Donau eine der mächtigsten Kirchen Ungarns, die Basilika von Esztergom mit ihrer 100 Meter hohen Kuppel.
Stromabwärts, direkt über dem Donauknie, trohnt die Burg von Visgràd, über Jahrhunderte Sitz der ungarischen Könige, auch von König Stefan I., der vor über 1000 Jahren den Staat gegründet hat. Durch die unberührte Flusslandschaft des Donauknies fließt der Strom nach Budapest, der „Königin der Donau“ entgegen, die den Besucher mit einem einzigartigen Panorama erwartet. Burg und Burgviertel, ebenfalls Teil des Welterbes der UNESCO, Fischerbastei und Gellertberg, das berühmte Parlament und Baudenkmäler aus allen Epochen säumen die Ufer, die Kettenbrücke, Budapests erste Donaubrücke, überspannten Fluss.
Kroatien hat mit 188 Kilometern nur einen kleinen Anteil am zweitgrößten Strom Europas, aber die Landschaft ist nicht minder reizvoll. Über einen großen Teil bildet die Donau die Ostgrenze Kroatiens.
In der Weite der Baranja, Ausläufer der Großen Tiefebene und heute ein Teil Kroatiens, fließt die aus Ungarn kommende Donau gemächlich zwischen Feldern, Wiesen und Weiden, eingerahmt von ursprünglichen Auwäldern mit unzähligen Wildarten. Bekannt ist das Sumpf- und Auwaldgebiet Kopacki rit im Dreieck zwischen Donau, Drau und Osijek, Es ist Heimat unzähliger Wasser- und Sumpfvögel. In den zahlreichen Seitenarmen der Donau leben Hechte, Welse und Zander.
Osijek, nahe der Mündung der Drau in die Donau, erlebte ihre Blüte um die Jahrhundertwende und besticht durch ganze Stadtviertel mit Jugendstilensembles. Die mächtige Festung stammt aus der Zeit der Türkenbelagerungen.
Kaum 50 Kilometer weiter, hinter Vukovar, verändert sich die Landschaft. Erste Hügel erheben sich am rechten Flußufer, während sich links des Stromes die Ebene scheinbar ins Unendliche erstreckt.
Im Frühjahr bilden die Blüten von Millionen Obstbäumen mit den bis zum Horizont reichenden Rapsfeldern eine aus weiß-gelbes Farbenmeer. Im Sommer wiegen sich Weizenfelder und Sonnenblumen im Wind und im Herbst ziehen der Duft von Rebensaft und Holzrauch über das weite Land. Es ist die Kornkammer Kroatiens, eingerahmt von ihrer Lebensader, der Donau.
Bei Bezdan erreicht die Donau Serbien. Etwa 70 Kilometer vor Belgrad liegt Novi Sad, Hauptstadt der Vojvodina, mit der Festung Peterwardein, einer der größten Wehrbauten Europas.
Durch die im Kosovo-Krieg zerbombten Brücken gelangte Novi Sad zuletzt zu trauriger Berühmtheit. Seit Mai 2002 sind die behindernden Trümmer beseitigt und die Kreuzfahrtschiffe können wieder die Donau hinab, bis ins Delta fahren.
Die serbische Hauptstadt Belgrad wird beherrscht von der mächtigen Festung Kalemegdan über der Mündung der Save in die Donau. Unter den Römern hieß die Stadt Alba Graeca, die Kelten nannten sie Singidunum. Der heutige serbische Name Beograd heißt übersetzt „weiße Stadt“. Belgrad ist bekannt für seine zahlreichen Museen, darunter das Nationalmuseum und das Ethnographische Museum, aber auch das Künstlerviertel Skadarlija ist einen Besuch wert.
Donauabwärts zeugen mächtige Burgen und Festungen von der kriegerischen Vergangenheit an der europäischen Lebensader: Smederevo war im 15.Jahrhundert auch Hauptstadt Serbiens. Die Festung Golubac aus dem frühen 14. Jahrhundert steht am Eingang zum „Eisernen Tor“, mit über 150 Kilometern Länge das gewaltigste Durchbruchstal der Donau. Einst war die enge Durchfahrt schwierig und gefährlich für die Schiffahrt. Schon im Jahre 103 ließ der römische Kaiser Trajan eine Straße und eine Steinbrücke erbauen - daran erinnert die Tabula Trajana bei Kladovo. Durch das 1972 von Jugoslawien und Rumänien gemeinsam erbaute Kraftwerk entstand der 150 km lange Stausee und der Wasserspiegel wurde um 35 m gehoben; seither ist die Passage problemlos. Trotz des technischen Eingriffes zählt das Eisernen Tor immer noch zu den großartigsten Abschnitten des Donautales.
Mit dem Donauknie besitzt Ungarn auch einen der schönsten Abschnitte des europäischen Stromes. Wo der Fluss seinen Weg nach Süden nimmt, liegt hoch über der Donau eine der mächtigsten Kirchen Ungarns, die Basilika von Esztergom mit ihrer 100 Meter hohen Kuppel.
Stromabwärts, direkt über dem Donauknie, trohnt die Burg von Visgràd, über Jahrhunderte Sitz der ungarischen Könige, auch von König Stefan I., der vor über 1000 Jahren den Staat gegründet hat. Durch die unberührte Flusslandschaft des Donauknies fließt der Strom nach Budapest, der „Königin der Donau“ entgegen, die den Besucher mit einem einzigartigen Panorama erwartet. Burg und Burgviertel, ebenfalls Teil des Welterbes der UNESCO, Fischerbastei und Gellertberg, das berühmte Parlament und Baudenkmäler aus allen Epochen säumen die Ufer, die Kettenbrücke, Budapests erste Donaubrücke, überspannten Fluss.
Kroatien hat mit 188 Kilometern nur einen kleinen Anteil am zweitgrößten Strom Europas, aber die Landschaft ist nicht minder reizvoll. Über einen großen Teil bildet die Donau die Ostgrenze Kroatiens.
In der Weite der Baranja, Ausläufer der Großen Tiefebene und heute ein Teil Kroatiens, fließt die aus Ungarn kommende Donau gemächlich zwischen Feldern, Wiesen und Weiden, eingerahmt von ursprünglichen Auwäldern mit unzähligen Wildarten. Bekannt ist das Sumpf- und Auwaldgebiet Kopacki rit im Dreieck zwischen Donau, Drau und Osijek, Es ist Heimat unzähliger Wasser- und Sumpfvögel. In den zahlreichen Seitenarmen der Donau leben Hechte, Welse und Zander.
Osijek, nahe der Mündung der Drau in die Donau, erlebte ihre Blüte um die Jahrhundertwende und besticht durch ganze Stadtviertel mit Jugendstilensembles. Die mächtige Festung stammt aus der Zeit der Türkenbelagerungen.
Kaum 50 Kilometer weiter, hinter Vukovar, verändert sich die Landschaft. Erste Hügel erheben sich am rechten Flußufer, während sich links des Stromes die Ebene scheinbar ins Unendliche erstreckt.
Im Frühjahr bilden die Blüten von Millionen Obstbäumen mit den bis zum Horizont reichenden Rapsfeldern eine aus weiß-gelbes Farbenmeer. Im Sommer wiegen sich Weizenfelder und Sonnenblumen im Wind und im Herbst ziehen der Duft von Rebensaft und Holzrauch über das weite Land. Es ist die Kornkammer Kroatiens, eingerahmt von ihrer Lebensader, der Donau.
Bei Bezdan erreicht die Donau Serbien. Etwa 70 Kilometer vor Belgrad liegt Novi Sad, Hauptstadt der Vojvodina, mit der Festung Peterwardein, einer der größten Wehrbauten Europas.
Durch die im Kosovo-Krieg zerbombten Brücken gelangte Novi Sad zuletzt zu trauriger Berühmtheit. Seit Mai 2002 sind die behindernden Trümmer beseitigt und die Kreuzfahrtschiffe können wieder die Donau hinab, bis ins Delta fahren.
Die serbische Hauptstadt Belgrad wird beherrscht von der mächtigen Festung Kalemegdan über der Mündung der Save in die Donau. Unter den Römern hieß die Stadt Alba Graeca, die Kelten nannten sie Singidunum. Der heutige serbische Name Beograd heißt übersetzt „weiße Stadt“. Belgrad ist bekannt für seine zahlreichen Museen, darunter das Nationalmuseum und das Ethnographische Museum, aber auch das Künstlerviertel Skadarlija ist einen Besuch wert.
Donauabwärts zeugen mächtige Burgen und Festungen von der kriegerischen Vergangenheit an der europäischen Lebensader: Smederevo war im 15.Jahrhundert auch Hauptstadt Serbiens. Die Festung Golubac aus dem frühen 14. Jahrhundert steht am Eingang zum „Eisernen Tor“, mit über 150 Kilometern Länge das gewaltigste Durchbruchstal der Donau. Einst war die enge Durchfahrt schwierig und gefährlich für die Schiffahrt. Schon im Jahre 103 ließ der römische Kaiser Trajan eine Straße und eine Steinbrücke erbauen - daran erinnert die Tabula Trajana bei Kladovo. Durch das 1972 von Jugoslawien und Rumänien gemeinsam erbaute Kraftwerk entstand der 150 km lange Stausee und der Wasserspiegel wurde um 35 m gehoben; seither ist die Passage problemlos. Trotz des technischen Eingriffes zählt das Eisernen Tor immer noch zu den großartigsten Abschnitten des Donautales.
Naturparadies Donaudelta
Rumänien ist das letzte Land an der Perlenkette der Donauanrainer. In den Schilfgürteln entlang der Donau und im Donaudelta nisten Silberreiher und viele andere Vogelarten, und in den Bergen leben noch Bären und Wölfe frei in ihrer natürlichen Heimat.
Das Land hat mit 1.075 Kilometern den längsten Anteil an der Donau. Ihr Lauf endet in einer der großartigsten Naturlandschaften Europas, dem über 4.500 Quadratkilometer großen Donaudelta. Nur zwanzig Prozent der Fläche sind Festland, der Rest sind Wasser, Schilf und schwimmende Inseln. Über 100 Fischarten finden sich in den Gewässern des Deltas und mit über 300 Vogelarten gilt es als eines der größten Vogelparadiese der Welt. In dieser einzigartigen ursprünglichen Landschaft aus Schilf, Sumpfpappeln, Weiden und Schlingpflanzen nisten auch die letzten Pelikane Europas, die Wappentiere des Deltas.
Ortskundige Fischer fahren die Besucher mit Paddelbooten durch das stille Labyrinth von mäandrierenden Flußarmen, Kanälen und Seen, eine faszinierende Landschaft, die sich durch den Strom ständig verändert und für die man sich viel Zeit lassen sollte. Auch für Rumäniens Hauptstadt Bukarest, das „Paris des Ostens“ mit ihren Belle Époque-Häusern, breiten Alleen und weitläufigen Parkanlagen sollte man sich Zeit nehmen, wenn die Stadt auch nicht an der Donau liegt. Meist werden Ausflüge von Tulcea angeboten, der Endstation vieler Donaureisen.
Das Land hat mit 1.075 Kilometern den längsten Anteil an der Donau. Ihr Lauf endet in einer der großartigsten Naturlandschaften Europas, dem über 4.500 Quadratkilometer großen Donaudelta. Nur zwanzig Prozent der Fläche sind Festland, der Rest sind Wasser, Schilf und schwimmende Inseln. Über 100 Fischarten finden sich in den Gewässern des Deltas und mit über 300 Vogelarten gilt es als eines der größten Vogelparadiese der Welt. In dieser einzigartigen ursprünglichen Landschaft aus Schilf, Sumpfpappeln, Weiden und Schlingpflanzen nisten auch die letzten Pelikane Europas, die Wappentiere des Deltas.
Ortskundige Fischer fahren die Besucher mit Paddelbooten durch das stille Labyrinth von mäandrierenden Flußarmen, Kanälen und Seen, eine faszinierende Landschaft, die sich durch den Strom ständig verändert und für die man sich viel Zeit lassen sollte. Auch für Rumäniens Hauptstadt Bukarest, das „Paris des Ostens“ mit ihren Belle Époque-Häusern, breiten Alleen und weitläufigen Parkanlagen sollte man sich Zeit nehmen, wenn die Stadt auch nicht an der Donau liegt. Meist werden Ausflüge von Tulcea angeboten, der Endstation vieler Donaureisen.
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