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TUI Joint Venture verzögert sich
24.05.07 » Kreuzfahrt allgemein »
Das Joint Venture zwischen Europas größtem Touristik-Konzern, der TUI AG aus Hannover und dem weltgrößten Kreuzfahrtkonzern, der Carnival Corp. & plc aus Miami gerät ins Stocken. Die vereinbarte Zusammenarbeit sah nicht nur vor, dass Carnival in das Joint-Venture die Aktivitäten der AIDA Cruises mit einbringt, sondern auch, dass die beiden Konzerne gemeinsam eine Kreuzfahrtmarke für die TUI AG entwickeln. Die Übernahme des britischen Touristikunternehmens First Choice durch die TUI AG hat jedoch alle weiteren Engagements vorerst blockiert. So lange in Brüssel seitens der zuständigen Kartellbehörden nicht über das First Choice Geschäft entschieden wurde, bleibt die weitere Entwicklung des Joint Ventures mit Carnival vorerst auf der Strecke. Die Verantwortlichen befürchten nun, dass sich die geplante Auslieferung des Schiffsneubaus für die TUI Kreuzfahrtmarke um ein gutes Jahr verzögern wird. Ursprünglich gingen die Experten davon aus, dass 2010 die TUI ein eigenes Schiff in das Programm aufnehmen kann. TUI hält nach den bisher bekannt gewordenen Vereinbarungen zunächst fünf Prozent an dem Joint Venture. 2010 sollten die Hannoveraner dann weitere 20 Prozent hinzukaufen. Insgesamt hat die Kooperation einen Wert von rund 1,9 Milliarden Euro.

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