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Kreuzfahrten über Malta
08.01.13 » Aktuelles » Häfen & Reiseziele
Im Zentrum des Mittelmeeres erwartet Sie die Republik Malta - eine kleine Insel, die reich an kulturellen Schätzen ist und Besuchern zudem viel Sonne und Erholung bieten möchte. Zu dem Staat gehören zudem die nördlich gelegenen und am besten über eine Fähre zu erreichenden Inseln Gozo und Comino. Da Malta Mitglied der EU ist, bezahlen Sie in Euro und können zudem einfach durch die englische Sprache mit den Einheimischen in Kontakt treten, die hier aufgrund der englischen Kolonialzeit im 19. Jahrhundert beinahe jeder beherrscht.
Die milden und trockenen Temperaturen, siehe Wetter bei Malta-Aktuell.com, fallen im Winter selten unter 10 Grad, während die kühlende Wirkung des umliegenden Meeres das Thermometer auch in den Hochsommermonaten Juli und August vor heftigen Ausschlägen nach oben bewahrt. Sind Sie zur heißeren Jahreszeit auf Malta, so lohnen sich insbesondere kurze Ausflüge an die schönen Sand- und Steinstrände, die an allen Küstenabschnitten zu finden sind. Hierzu gehören nicht zuletzt:

• Golden Bay: Dieser Sandstrand im Nordwesten gilt als einer der schönsten Maltas.
• Gnejna Bay: Auch im Nordwesten situiert, liegt man hier abseits vom Massentourismus. Etwas weiter nördlich vom Hauptstrand ist auch eine flache und felsige Landzunge zugänglich.
• Peter’s Pool: Diese traumhafte Bucht liegt abgeschottet im Südosten der Insel. Zwar muss man hier auf Sand verzichten, dafür lässt sich die Unterwasserwelt einfach mit Schnorchel und Taucherbrille erkunden.


Geschichtsträchtige Umgebung

Auch Kulturinteressierte kommen auf den Inseln der Republik Malta auf ihre Kosten. Bereits in der Jungsteinzeit setzten erste Siedler von Sizilien über und hinterließen frühe Spuren in der kargen Insellandschaft, die in Form von auch heute noch gut erhaltenen Tempelanlagen zu besichtigen sind. Erwähnenswert sind dabei insbesondere Hagar Qim und Mnajdra, die beide als UNESCO-Weltkulturerbe geführt werden.
Während der Blütezeit der römischen Besatzung und unter dem Einfluss der hier über viele Dekaden ansässigen Malteser- und Johanniterorden wurde das architektonische Bild der Insel geprägt. Heute sagt man angesichts der schier überwältigenden Anzahl an Kirchen, dass es für jeden der überwiegend katholischen Inseleinwohner ein eigenes Gotteshaus auf Malta gebe. Insbesondere Maltas Hauptstadt ist reich an eher einfach gehaltenen, aber auch sehr imposanten Kirchen.


Valletta: kulturelles Zentrum des Mittelmeeres

Maltas Hauptstadt Valletta ist auch heute noch stark durch die wuchtigen Befestigungsanlagen geprägt, die der Malteserorden hier zur Abwehr der Osmanen im 16. Jahrhundert errichten ließ. Von dem hiesigen Zentralen Omnibusbahnhof fahren zudem die Busse in alle Teile der Insel ab, weshalb Valletta der Hauptausgangspunkt für Erkundungstouren sein sollte.
Zu Vallettas Sehenswürdigkeiten, die Sie nicht verpassen sollten, gehören insbesondere

• St. Paul’s Co-Cathedral: Diese prunkvolle Kathedrale wurde im 16. Jahrhundert errichtet und stellt im Innern einen Reichtum zur Schau, den man zunächst von dem schlichten Äußeren nicht erwarten würde.
• Großmeisterpalast: Dieses Gebäude ist heute Residenz von Maltas Staatspräsident und des Repräsentantenhauses, interessanter für den Besucher dürften jedoch die in der Armory ausgestellten Waffen und Rüstungen sein, die aus den vergangenen Jahrhunderten erhalten geblieben sind.

Auch sonst lohnt sich stets ein Spaziergang durch die engen Gassen der Stadt oder am Befestigungswall entlang, bei dem man nicht nur viele kulturträchtige Orte durchstreift, sondern auch dem Treiben der Einwohner Maltas zuschauen kann.

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