Kreuzfahrt News
Offizielles Update von Costa
24.01.12 » Unfälle und Havarien » Costa Kreuzfahrten
Dienstag, der 24. Januar 2012
15.00 Uhr (MEZ)
Angesichts neuer Berichte über Discounts und Sonderangebote möchte Costa Cruises unterstreichen, dass Gästen der Costa Concordia, die vom tragischen Geschehen der Kreuzfahrt vom 13. Januar betroffen sind, niemals Ermäßigungen für spätere Kreuzfahrten angeboten wurden. Die Informationen, die von einer Tageszeitung und verschiedenen anderen Nachrichtenkanälen verbreitet wurden, sind komplett unbegründet im Gegensatz zu den Aussagen eines englischen Passagiers gegenüber der Zeitung.
Ein Maximum an jedweder Hilfestellung und Trost für alle Betroffenen hat für Costa Cruises stets oberste Priorität. Von Anbeginn an hatten Gäste und Crew Mitglieder das ganze Mitgefühl und die Trauer des Unternehmens, das diese Haltung stets und fest auch weiterhin einnimmt.
Mit gemeinsamen Kräften, bestehend aus den Bergungsteams und aus dem Unternehmen, wurde evakuierten Gästen und Crew Mitgliedern jede notwendige Hilfe zuteil, um deren Nachhausweg zu gewährleisten. Außerdem wurden die Gäste per Telefon kontaktiert, sobald sie zuhause waren, um sicherzustellen, dass es ihnen gesundheitlich sowie emotional gut geht. Ihnen wurde auch bestätigt, dass sie eine Entschädigung für die Kreuzfahrt und für alle damit verbundenen materiellen Aufwände erhalten.
Wie angekündigt, nimmt Costa gerne den Austausch mit Gästen und Verbraucherschutzorganisationen an, um alle Entschädigungen zu definieren, die durch Härtefälle entstanden sind. Dies geschieht auch mit der Hilfestellung von Organisationen aus der Reisebranche, mit denen das Unternehmen seit Tagen in Kontakt steht.
Costa Cruises entscheidet nach ethischen Werten, mit Fairness und mit großem Verantwortungsbewusstsein und hat seinen Gästen, die spätere Costa Kreuzfahrten gebucht haben, die Möglichkeit eingeräumt, ihre Reise bis spätestens 7. Februar zu stornieren. Alle Reisebüros, die mit Costa zusammenarbeiten, wurden darüber bereits vor einigen Tagen informiert.
Costa Cruises weist außerdem darauf hin, dass alle Werbemaßnahmen unmittelbar einen Tag nach dem Unglück gestrichen wurden, dies aus Respekt vor allen von dieser Tragödie Betroffenen. Das Unternehmen konnte lediglich eine postalische Aktion nicht mehr stoppen, die bereits Ende Dezember zu einigen Kunden eingeleitet worden war.
Costa bedauert sehr die unbegründeten, diffamierenden Behauptungen, die über das Unternehmen ohne jede Verifizierung getätigt wurden.
9.30 Uhr (MEZ)
Costa Crociere unterstreicht, dass der Zugang zu allen Schiffen nur unter sehr hohen und strikten Bedingungen erfolgen kann. Dies erfolgt zusätzlich zu den Zugangskontrollen der jeweiligen Hafenbehörden, die vor jeder Einschiffung vorgenommen werden.
Ein Zugang zum Schiff ist damit nur möglich wenn:
• Das Ticket und die Identität des Kreuzfahrtgastes überprüft worden sind
• Mitglieder der Crew einen optisch erkennbaren Personalausweis vorgelegt haben
• Der Name der Person auf der Gästeliste steht, die vom Unternehmen und dem Staff Captain frei gegeben wurde. Gleichzeitig muss auch der gültige Ausweis vorgelegt werden, der bei der Einschiffung einbehalten wurde.
Jede Person, die mit dem Schiff abreist, ist in den Systemen an Bord erfasst. Bei der Einschiffung wird jeder Passagier fotografiert, sein Foto wird an den ID Bar Code auf der Einschiffungsliste sowie an die Costa Card gekoppelt, die jeder Passagier erhält, wenn er an Bord geht (diese Karte dient jedem Gast zur persönlichen Identifikation bei Verlassen und Betreten des Schiffs, außerdem kann er sie für die Serviceleistungen an Bord einsetzen).
Niemand an Bord kann die Sicherheitsbestimmungen außer Kraft setzen. Das Unternehmen spricht strenge Disziplinarmaßnahmen aus, sollte dagegen verstoßen werden.
Eine genaue Liste aller Personen, die das Schiff betreten bzw. verlassen haben (Gäste, Crew oder jede Art von Technikern), wird dem Unternehmen unmittelbar nach dem Auslaufen übermittelt.
Im Fall des Unglücks der Costa Concordia wurde diese genaue Liste an die Behörden übergeben, um Überlebende, Opfer und Vermisste identifizieren zu können.
In jedem Fall weist unser Unternehmen Gerüchte zurück, dass an Bord „Schwarzarbeiter“ beschäftigt gewesen seien.
Costa Crociere unterliegt den höchstmöglichen Standards in Bezug auf Sicherheit und sozialer Verantwortung. Das Unternehmen ist von RINA im Rahmen der BEST4-Zertifizierung ausgezeichnet worden für seine soziale Verantwortung (SA 8000) und seine Sicherheit (OHSAS 18001), die auch Umweltschutz und grundsätzliche Qualität umfasst, und unterliegt den Untersuchungen der Zertifikationsorganisationen, den maritimen Behörden Italiens sowie all jenen Ländern, die von den Schiffen besucht werden.
Montag, der 23. Januar 2012
12.30 Uhr (MEZ)
Zahlreiche Anteilsbekundungen für die Opfer und ihre Angehörigen erreichen uns in diesen Tagen, und viele Menschen bekunden uns ihre Wertschätzung für die Professionalität und Kompetenz unserer Crew. Für ihre aufbauenden Worte und ihre Solidaritätsbekundungen, die wir an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergeben, sind wir sehr dankbar. Ihre Zeichen von Nähe sind in dieser Zeit besonders wertvoll für uns. Ihr Mitgefühl bewegt uns, und es ermutigt uns weiterzumachen, um auch weiterhin Ihr geschätztes Vertrauen, das Sie in uns setzen, zu verdienen.
15.00 Uhr (MEZ)
Angesichts neuer Berichte über Discounts und Sonderangebote möchte Costa Cruises unterstreichen, dass Gästen der Costa Concordia, die vom tragischen Geschehen der Kreuzfahrt vom 13. Januar betroffen sind, niemals Ermäßigungen für spätere Kreuzfahrten angeboten wurden. Die Informationen, die von einer Tageszeitung und verschiedenen anderen Nachrichtenkanälen verbreitet wurden, sind komplett unbegründet im Gegensatz zu den Aussagen eines englischen Passagiers gegenüber der Zeitung.
Ein Maximum an jedweder Hilfestellung und Trost für alle Betroffenen hat für Costa Cruises stets oberste Priorität. Von Anbeginn an hatten Gäste und Crew Mitglieder das ganze Mitgefühl und die Trauer des Unternehmens, das diese Haltung stets und fest auch weiterhin einnimmt.
Mit gemeinsamen Kräften, bestehend aus den Bergungsteams und aus dem Unternehmen, wurde evakuierten Gästen und Crew Mitgliedern jede notwendige Hilfe zuteil, um deren Nachhausweg zu gewährleisten. Außerdem wurden die Gäste per Telefon kontaktiert, sobald sie zuhause waren, um sicherzustellen, dass es ihnen gesundheitlich sowie emotional gut geht. Ihnen wurde auch bestätigt, dass sie eine Entschädigung für die Kreuzfahrt und für alle damit verbundenen materiellen Aufwände erhalten.
Wie angekündigt, nimmt Costa gerne den Austausch mit Gästen und Verbraucherschutzorganisationen an, um alle Entschädigungen zu definieren, die durch Härtefälle entstanden sind. Dies geschieht auch mit der Hilfestellung von Organisationen aus der Reisebranche, mit denen das Unternehmen seit Tagen in Kontakt steht.
Costa Cruises entscheidet nach ethischen Werten, mit Fairness und mit großem Verantwortungsbewusstsein und hat seinen Gästen, die spätere Costa Kreuzfahrten gebucht haben, die Möglichkeit eingeräumt, ihre Reise bis spätestens 7. Februar zu stornieren. Alle Reisebüros, die mit Costa zusammenarbeiten, wurden darüber bereits vor einigen Tagen informiert.
Costa Cruises weist außerdem darauf hin, dass alle Werbemaßnahmen unmittelbar einen Tag nach dem Unglück gestrichen wurden, dies aus Respekt vor allen von dieser Tragödie Betroffenen. Das Unternehmen konnte lediglich eine postalische Aktion nicht mehr stoppen, die bereits Ende Dezember zu einigen Kunden eingeleitet worden war.
Costa bedauert sehr die unbegründeten, diffamierenden Behauptungen, die über das Unternehmen ohne jede Verifizierung getätigt wurden.
9.30 Uhr (MEZ)
Costa Crociere unterstreicht, dass der Zugang zu allen Schiffen nur unter sehr hohen und strikten Bedingungen erfolgen kann. Dies erfolgt zusätzlich zu den Zugangskontrollen der jeweiligen Hafenbehörden, die vor jeder Einschiffung vorgenommen werden.
Ein Zugang zum Schiff ist damit nur möglich wenn:
• Das Ticket und die Identität des Kreuzfahrtgastes überprüft worden sind
• Mitglieder der Crew einen optisch erkennbaren Personalausweis vorgelegt haben
• Der Name der Person auf der Gästeliste steht, die vom Unternehmen und dem Staff Captain frei gegeben wurde. Gleichzeitig muss auch der gültige Ausweis vorgelegt werden, der bei der Einschiffung einbehalten wurde.
Jede Person, die mit dem Schiff abreist, ist in den Systemen an Bord erfasst. Bei der Einschiffung wird jeder Passagier fotografiert, sein Foto wird an den ID Bar Code auf der Einschiffungsliste sowie an die Costa Card gekoppelt, die jeder Passagier erhält, wenn er an Bord geht (diese Karte dient jedem Gast zur persönlichen Identifikation bei Verlassen und Betreten des Schiffs, außerdem kann er sie für die Serviceleistungen an Bord einsetzen).
Niemand an Bord kann die Sicherheitsbestimmungen außer Kraft setzen. Das Unternehmen spricht strenge Disziplinarmaßnahmen aus, sollte dagegen verstoßen werden.
Eine genaue Liste aller Personen, die das Schiff betreten bzw. verlassen haben (Gäste, Crew oder jede Art von Technikern), wird dem Unternehmen unmittelbar nach dem Auslaufen übermittelt.
Im Fall des Unglücks der Costa Concordia wurde diese genaue Liste an die Behörden übergeben, um Überlebende, Opfer und Vermisste identifizieren zu können.
In jedem Fall weist unser Unternehmen Gerüchte zurück, dass an Bord „Schwarzarbeiter“ beschäftigt gewesen seien.
Costa Crociere unterliegt den höchstmöglichen Standards in Bezug auf Sicherheit und sozialer Verantwortung. Das Unternehmen ist von RINA im Rahmen der BEST4-Zertifizierung ausgezeichnet worden für seine soziale Verantwortung (SA 8000) und seine Sicherheit (OHSAS 18001), die auch Umweltschutz und grundsätzliche Qualität umfasst, und unterliegt den Untersuchungen der Zertifikationsorganisationen, den maritimen Behörden Italiens sowie all jenen Ländern, die von den Schiffen besucht werden.
Montag, der 23. Januar 2012
12.30 Uhr (MEZ)
Zahlreiche Anteilsbekundungen für die Opfer und ihre Angehörigen erreichen uns in diesen Tagen, und viele Menschen bekunden uns ihre Wertschätzung für die Professionalität und Kompetenz unserer Crew. Für ihre aufbauenden Worte und ihre Solidaritätsbekundungen, die wir an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergeben, sind wir sehr dankbar. Ihre Zeichen von Nähe sind in dieser Zeit besonders wertvoll für uns. Ihr Mitgefühl bewegt uns, und es ermutigt uns weiterzumachen, um auch weiterhin Ihr geschätztes Vertrauen, das Sie in uns setzen, zu verdienen.
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