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Expeditionsschiff in Seenot
23.11.07 » Unfälle und Havarien »
Dem britischen Nachrichtensender Sky News zufolge ist das Expeditionsschiff M/S Explorer in Seenot geraten, nachdem es in der Antarktis einen Eisberg gerammt hat. Die circa 150 Passagiere und Besatzungsmitglieder des unter liberianischer Flagge laufenden Schiffes konnten inzwischen in die Rettungsboote umsteigen und warten auf herbeieilende Schiffe, die um Umkreis von 20 bis 90 Minuten positioniert sind. Inzwischen seien die beiden Kreuzfahrtschiffe Endeavour und Nord-Norge am Unglücksort eingetroffen und konnten die Passagiere der Explorer übernehmen. Auch die amerikanische und britische Küstenwacht ist an den Rettungsmaßnahmen beteiligt.

Das von dem kanadischen Expeditionsveranstalter G.A.P. Adventures gecharterte Schiff drohe inzwischen zu sinken. Am Bug sei durch die Kollision mit dem Eisberg ein 25 x 10 cm großes Leck entstanden. Das Schiff habe bereits 45 Grad Schlagseite. Sechs Offiziere und der Kapitän sind bis auf Weiteres an Bord verblieben.

Die 1969 gebaute Explorer gilt als eines der zuverlässigsten Expeditionsschiffe und kann auf langjährige Erfahrungen in der Antarktis zurückblicken.

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